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Augenwischerei Durch Bundesrätin Karin Keller-Sutter

Die 37 minderjährigen Geflüchteten hätten längst in der Schweiz aufgenommen werden sollen

Während sich im neuen Geflüchtetenlager auf der Insel Lesvos die unwürdigen Lebensbedingungen verschlechtern (eisige Temperaturen, keine Heizungen, keine Duschen, Überschwemmungen, Zelte ohne Bodenbelag usw.) und Menschenrechtsverletzungen durch Polizei und Grenzwächter*innen fast täglich vorkommen, kündigt Bundesrätin Karin Keller-Sutter auf Weihnachten hin an, 37 unbegleitete Minderjährige in die Schweiz holen zu wollen. Diese Ankündigung ist ein kommunikatives Manöver, welches die bisherige Untätigkeit der Regierung verschleiern soll.

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Die Situation Im Moria 2.0

Erst letzte Woche wurden die griechischen Inseln und Teile der Türkei von einem Erdbeben mit der Stärke 7.0 erschüttert und überflutet. Im Camp auf Samos kam es am 1. November 2020 erneut zu einem Grossbrand, bei welchem fast 300 Menschen ihr letztes Hab und Gut verloren. Die COVID19-Fallzahlen steigen auch in den Camps stetig an. Zudem wurde ab Freitag, 7.11.2020, ein nationaler Lockdown in ganz Griechenland angekündigt. Die Menschen, die während dieser Zeit ohne Ausflucht in den unwürdigen Zuständen des Camps verharren müssen, trifft dies besonders hart.

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